Theologische Texte

Eschatologie - Tod und ewiges Leben

Als sein am besten durchgearbeitetes Werk hat Kardinal Ratzinger seine Eschatologie bezeichnet, die hier in einer Neuausgabe der 6. erweiterten Auflage von 1990 vorgelegt wird.

Wie wichtig ihm dieses Werk auch heute noch ist, zeigt am Besten die Tatsache, dass Papst Benedikt sich die Zeit nimmt, in einem ausführlichen neuen Vorwort die Knackpunkte der Diskussion um seinen Standpunkt noch einmal deutlich herauszustellen.

Dieses Werk Joseph Ratzingers, erstmals erschienen 1977, gehört zweifellos zu den theologischen Standardwerken. Auch nach 30 Jahren beeindruckt die theologische Dichte, die Eigenständigkeit der Reflexion, die Tiefe der angebotenen Lösungen für die Fragen um Tod und Unsterblichkeit der Seele, Auferstehung der Toten, Wiederkunft Christi, Jüngstes Gericht, Hölle, Fegefeuer, Himmel.

Die Eschatologie behält ihre Bedeutung als theologisches Grundlagenwerk ebenso wie als wichtiges Dokument, das tiefe Einblicke in das theologische Denken Papst Benedikts XVI. gewährt.

In seinem bedeutendsten theologischen Werk klärt Joseph Ratzinger die Fragen um Tod, Unsterblichkeit der Seele, Auferstehung und ewiges Leben.

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Der verlorene und wiedergefundene Gott

Teil1 Der Mensch im Blick auf Schöpfung und Sündenfall

Die biblische Sündenfallgeschichte erzählt die Geschichte vom verlorenen Gott.

Drei zentrale Inhalte
  • Gottes Allmacht: Alles was ist, ist von Gott geschaffen
  • Die Gutheit von Gott und seiner Schöpfung
  • Die Gottebenbildlichkeit des Menschen

Der Mensch ist nicht Sklave oder Marionette, sondern dazu geschaffen, sich in dieser Welt auf souveräne Weise zu entfalten.


Wie kommt das Böse in eine gute Welt?

„Warum hat Gott den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse mitten in den Garten Eden gepflanzt, wenn er nicht wollte, daß die beiden von ihm geschaffenen Menschen dessen Früchte aßen? Warum hat er seine Geschöpfe in Versuchung geführt? Warum hat er das nötig, wenn er doch der allmächtige Gott ist, der die Welt erschaffen hat? Warum hat er es nötig, die beiden Menschen zum Gehorsam zu zwingen, wenn er der Allwissende ist? Wußte er nicht, daß er mit dem Menschen ein Wesen ins Leben rief, das neugierig ist, und daß er es gezwungen hat, seiner Natur untreu zu werden?